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Wissenswertes rund um Bewegungsanalyse und Wissenschaft

Patienteninfo

„Mein Ziel war, das wieder zu tun, was ich vorher gemacht habe. Jetzt plane ich wieder!“

...und zwar einen Transalp mit dem Fahrrad.“ Patient Klaus R. (*1953)

Klaus sitzt topfit und zufrieden beim Interview: für ihn ist das PraeMedicon Konzept voll aufgegangen. Mit der professionellen  Bewegungsanalyse und nach der Medizinischen Trainingstherapie ist er in Alltag und Sport wieder problemfrei.

Doch der Reihe nach:

Zunächst kam er im Oktober 2015 als Patient zur Bewegungsanalyse zu PraeMedicon. Er hatte eine lange Zeit Schmerzen im Fuß, Knie, Arm und Schulter auf der rechten Seite. Erst bei PraeMedicon konnten die Ursache seiner umfangreichen Beschwerden erkannt werden.

Die Ganganalyse ist eine Diagnostikmethode während des Gehens auf dem Laufband. Zwei Videokameras zeichnen die Rotation der Wirbelsäule, die Beinachsen, die Beinlängen und den Fußdruck auf. Anhand dieser Aufnahmen – oft wird noch eine Aufnahme der Wirbelsäule in Ruhe gemacht vorab – können wir die individuellen Bewegungsmuster beim Patienten erkennen und auswerten. Wir machen uns auf die Suche nach dem Ursprung der Beschwerden - oft liegt dieser allerdings nicht dort, wo´s wehtut. Jeder Mensch hat sich im Laufe seines Lebens bestimmte Bewegungsmuster angewöhnt. Einerseits, weil Verkürzungen der Muskulatur, wie die der Hüftbeuger vorliegen, (z.B. durch zu viel sitzen), andererseits weil Vermeidungshaltungen erfolgen als Folge von Verletzungen oder Schmerzen. Diese falschen Bewegungsmuster machen auf Dauer Beschwerden.

Das bestätigt auch Klaus R. im Gespräch:

„Ich hatte beim Sport immer wieder die gleichen Probleme. Dann habe ich angefangen, diese zu kompensieren - und bekam dadurch neue Probleme hinzu. Nach einiger Zeit war meine sonst gute Kondition am Ende - nur die schmerzen blieben.“

Anfangs noch skeptisch stellt er die Behandlung in Frage:

Welchen Sinn macht diese Diagnostik eigentlich? Lohnt sich das? Wie lange dauert das?

Nach seiner Bewegungsanalyse erklärt ihm Michael, was zu sehen ist. Bei Klaus R. ist unter anderem deutlich ein Beckenschiefstand zu erkennen, der bisher unentdeckt geblieben war und eine skoliotische Fehlhaltung der Wirbelsäule. Beides sind Ursachen für die einseitigen Beschwerden. Die Ursache hierfür jedoch liegt an einer Fehlhaltung und dadurch bedingte zu hohe Knie- und Hüftflexion. Durch einen Bruch des Schlüsselbeins bei einem Fahrradsturz viele Jahre zuvor hat er in den folgenden Jahren unbewußt eine Schonhaltung seiner rechten Schulter eingenommen. Als Therapievorschlag erhält er nun   Übungen in Form von Kräftigung und Dehnung. Für Klaus R. sollte nun eine intensive Betreuung mit auf ihn zugeschnittenen Trainingseinheiten erfolgen: 

„Michael Löffelholz hat mich sehr gut darauf vorbereitet. Er fragte mich immer wieder nach meinen konkreten Zielen. Er sagte mir auch, dass es zu Beginn der Spiralstabilisation recht langweilig sein kann meine Muskulatur klein /klein wieder aufzubauen. Das war wichtig für mich, denn ich hatte beim Üben das Gefühl: ich kann doch mehr, warum werde ich unterfordert?  Durch die therapiebegleitendem Gespräche zur Trainingsmethodik und regelmäßiges Erinnern an die Therapieziele blieb meine Motivation erhalten.“

Im Juli 2016 kam Klaus R. zum Bikefitting zu uns (Bewegungsanalyse auf dem Fahrrad), um auszuschließen, dass seine Sitzposition ihm Probleme bereitet, die er nicht konkret wahrnimmt. Hier wurde er von Jan betreut, der ihm sein Bike optimal eingestellt hat, um ihm die ideale Balance zwischen Komfort und Leistung zu ermöglichen.

Und wie läuft es jetzt – 1,5 Jahre später?

„Regelmäßiges Üben erhält meine Fitness. Manchmal 5 Minuten am Tag, manchmal auch 10 Minuten reichen da schon. Manchmal lasse ich auch zwei Tage aus. Insgesamt bleibe ich aber am Ball. Michael hat mir bei vielen Übungsanleitungen gezeigt mich selber zu korrigieren. Viele Abläufe sind schon verinnerlicht und geschehen ganz automatisch.

Für mich war die Bewegungsanalyse und das Training bei PraeMedicon ein voller Erfolg. Ich plane nun den Transalp, den ich eigentlich schon 2013 an den Nagel gehängt hatte.“

19 Jun
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