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Die häufigsten Verletzungen im Triathlon – und deren Vorbeugung

In den letzten Jahren ist das Gesundheitsbewusstsein in Deutschland zunehmend gestiegen. Das zeigt sich deutlich am erhöhten Interesse an einer aktiven Freizeitgestaltung. Es setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass körperliches Wohlbefinden ohne sportliches Training auf Dauer nur selten zu erhalten ist. Besonders Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Laufen sind sehr beliebt. So findet auch die Sportart Triathlon immer mehr Anhänger, wie an den steigenden Starterzahlen bei diversen Triathlon-Events zu erkennen ist. In Deutschland betreiben jährlich bereits über 300.000 Menschen Triathlon. Beim teilnehmerstärksten Triathlon der Welt in Hamburg beispielsweise melden sich jährlich rund 10.000 Sportler an.

Ein Triathlon trainiert sowohl die Muskulatur, den Stoffwechsel als auch das Herz-Kreislauf System. Dabei ist das Risiko einer akuten Verletzungen eher gering. Die häufigsten Verletzungen treten auf Grund von Überbelastungen auf und sind im Wettkampf deutlich höher als im Training.

In diesem Blogbeitrag zeigen wir euch, welche triathlonspezifische Verletzungen am häufigsten auftreten und wie ihr diese vermeiden könnt.

Verletzungen beim Laufen

Beim Laufen treten die meisten Verletzungen im Triathlon auf, danach kommt Radfahren und dann Schwimmen. Überbelastungen machen dabei den größten Anteil aus. Die Tatsache, dass dem Laufen im Wettkampf bereits zwei Disziplinen vorausgegangen sind und dassdsa Lauftraining oft in Kombination mit einer anderen Disziplin trainiert wird,  legt die Vermutung nahe, dass es zu einer kumulativen Stressreaktion des Bewegungsapparats kommt. Zusätzlich sind auch die Art des Lauftrainings (Steigerung des Trainings und Trainingshäufigkeit), das verwendete Schuhwerk und vor allem die Biomechanik (Beinachsenfehlstellungen) und die Technik des Laufens ein entscheidender Faktor.

Häufigste Laufverletzungen:

- Achillessehnenentzündung

- Runners Knee (Patellaspitzensyndrom)

- Entzündung an der Plantarfaszie

- Ermüsdungsbrüche/Stressfrakturen

Prävention

- genaue Diagnostik der Statik der unteren Extremitäten und der Wirbelsäule mit einer professionellen Laufanalyse, um Fehlstellung zu erkennen

- ggf. Beinlängenausgleich, Einlagenversorgung

- Kräftigungstraining der unteren Extremität sowie des Rumpfes, um muskuläre Dysbalancen auszugleichen

- Dehnfähigkeit verbessern

- langsame Umfangs- und Intensitätssteigerung

- genügend Regenerationsphasen

Verletzungen beim Schwimmen

Zu Verletzungen beim Schwimmen kommt es am häufigsten am Schultergelenk. Ursache dafür sind meistens muskuläre Dysbalancen und Schwächen sowie eine Schulterinstabilität:

Häufigste Schwimmverletzungen:

- Insertionstendopathien

- Impingement-Syndrom

- Schleimbeutelentzündungen

- Beschwerden im Schultergürtel-Nacken Bereich.

 

Prävention

- muskuläre Balancierung an Schulter/Nacken/Rücken durch Dehnung der verkürzten Muskeln

- Auftrainieren der Schultergelenkinnenrotatoren und Kräftigung der schulteraufrichtenden Muskulatur

- keine schulterschädigenden Aufwärmübungen

Verletzungen beim Radfahren

Die meisten Verletzungen beim Radfahren sind traumatischer Natur und daher nur schwer zu verhindern. Durch Stürze kann es neben Schürfungen und Prellungen auch zu schwerwiegenden Verletzungen wie beispielsweise dem Schlüsselbeinbruch kommen. Aber auch überlastungsbedingte Probleme können beim Radfahren auftretem. Die Ursachen sind verschiedener Natur. Dazu zählen muskuläre Dysbalancen und Schwächen oder eine falsche und ungeeignete Radeinstellung:

Häufigsten Verletzungen beim Radfahren:

- Patellaspitzensyndrom

- LWS Syndrom

- Muskelschmerzen im Schulter-Nackenbereich

- Entzündung an der Plantarfaszie

Prävention

- genaue Diagnostik und Messung des Satteldrucks, des Pedaldrucks und der Gelenkwinkel durch ein professionelles Bikefitting, um die Sitzposition zu optimieren

- Techniktraining mit Radspezialisten

- Kräftigungstraining des Rumpfes, des Schultergürtel- und Brustwirbelbereichs sowie des Nackens

01 Aug
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